Hall in Tirol

Hall hat die größte Altstadt Tirols. Neben dem Rathaus und der Pfarrkirche schätzen die Einwohner und Besucher der Stadt vor allem die gut erhaltenen, mittelalterlichen Häuserfassaden. 

 

 

Geschichte:

1256 wurde Hall erstmals urkundlich erwähnt.

1303 erteilte Herzog Otto von Kärnten/Tirol das Stadtrecht mit allen jenen Privilegien, wie sie auch für Innsbruck galten. Hall entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten zum wichtigsten Wirtschaftsstandort Nordtirols. Deshalb weist Hlal auch die mit Abstand größte Altstadt aller Nordtiroler Städte auf.

Weitere Informationen zur Geschichte von Hall finden sie unter: 

http://www.hall-in-tirol.at/de/hall-in-tirol/hall-in-der-geschichte/358-hall-in-der-geschichte.html 

 

Stadtbild:

Der Obere Stadtplatz bietet ein mittelalterliches Ambiente. Hier befinden sich unter anderem das Rathaus und die Pfarrkirche St. Nikolaus. Die Haller Altstadt ist ein wichtiger Treffpunkt für die Menschen, sei es beim wöchentlichen Bauernmarkt oder bei zahlreichen Festen.

Moderne Gebäude finden sich im Umfeld der Altstadt, so etwa das Ensemble um den Kurpark.

 

Museen:

Das Bergbaumuseum bietet einen Einblick in die Geschichte der Salzgewinnung und stellt eine Nachbildung eines Stollens des 1967 stillgelegten Bergwerkes im Halltal dar. Schächte, Werkzeuge, Mineralien, eine Rutschbahn und vieles mehr vermitteln einem das Gefühl, selbst "unter Tag" zu sein.

Das Münzmuseum in der Burg Hasegg beleuchtet die Bedeutung der Haller Münze für die Entwicklung der europäischen Münztechnik. Der Münzerturm ist Zeichen der damals wichtigen Stellung von Hall.

 

Stadtarchäologie:

Seit 1996 verfügt die Stadt Hall als erste Stadt Westösterreichs über eine eigene Stadtarchäologie, die seither wesentliche Erkenntnisse zur Stadt- und Regionalgeschichte beigetragen hat. So konnten etwa die Handelsbeziehungen der Stadt im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit auch archäologisch mehrfach nachgewiesen werden. Auch das bedeutende Stadtarchiv der Stadt Hall, das als größtes Gemeindearchiv Österreichs gilt, verfügt über reiche Bestände seit der Zeit der Stadterhebung (1303).